Fast-Food-Flops: Die enttäuschendsten Bestellungen aller Zeiten
So tricksen Burgerketten und Co.
Gute Fast-Food-Werbung macht sofort Lust auf Burger, Pizza oder Pommes – oft kann die Realität jedoch nicht mit den appetitlichen Bildern mithalten. Profi-Fotografen haben jede Menge Tricks auf Lager, um das Essen so richtig verführerisch aussehen zu lassen. Wenn hungrige Gäste es dann aber tatsächlich vor sich haben, sieht die Sache bisweilen etwas anders aus.
Werfen Sie hier mit uns einen Blick auf die größten Enttäuschungen ...
Adaptiert von Sandra Schröpfer und Ina Hieronimus
Werbung: Steakhouse Sirloin Third Pound Burger von McDonald’s
Was soll man sagen: Das Marketingteam von McDonald's weiß, was es tut. Das erste Foto vom Steakhouse Sirloin Third Pound Burger mit 150 Gramm Rindfleisch, cremiger Pfefferkornsauce, gegrillten Zwiebeln, gebratenen Champignons und Käse sah in der Werbung so lecker aus, dass es die Kunden in Scharen anlockte.
Realität: Steakhouse Sirloin Third Pound Burger von McDonald’s
Doch kaum bestellt, kam die Enttäuschung, denn bei diesem Burger fehlt so einiges! Wo sind all die Pilze, Zwiebeln, der Käse und die großzügige Portion Pfeffersauce aus der Werbung? Für uns wirkt die XXL-Mahlzeit wie ein klassischer McDonald’s-Burger mit trockenem Fleisch. Wenigstens das Brötchen sieht gut aus ...
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Werbung: Meatball Marinara von Subway
Saftige Hackbällchen in Marinara-Sauce, bestreut mit Parmesan im getoasteten Sub – das Mittagessen könnte kaum besser ausfallen. Doch hatten Sie je eine Subway-Mahlzeit, die tatsächlich so aussah wie auf den Werbebildern?
Realität: Meatball Marinara von Subway
Dieses Bild kommt uns doch schon wesentlich bekannter vor. Wenn das Sandwich zubereitet, verpackt und dann nach Hause transportiert wird, bleibt vom Glanz der Werbung nicht mehr viel übrig. Vielmehr wirkt das Brot zerquetscht und schief geschnitten. Im schlechtesten Fall fällt es auseinander. Und vom Parmesan aus der Werbung fehlt in diesem Fall auch jede Spur.
Werbung: Baconator von Wendy’s
Stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto unterwegs und sehen diese Werbetafel von Wendy’s Baconator: Zwei Rinderhack-Pattys, zwei Scheiben amerikanischer Käse, sechs Streifen knuspriger Speck, Mayo und Ketchup in einem Brötchen. Man kann den Speck förmlich riechen, nicht wahr?
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Realität: Baconator von Wendy’s
Beim Realitätscheck wurde der Burger leider weder dem Hype noch seinem Namen gerecht. Die in der Anzeige gezeigte Speck-Käse-Schicht zwischen den beiden Pattys fehlte fast gänzlich. Wir vermuten allerdings, dass der Baconator so fett und deftig ausfiel, dass das fehlende Stück Fleisch kaum auffiel. Das Brötchen sieht allerdings auch recht mitgenommen aus.
Werbung: Bonafide Big Box von Popeyes Louisiana Kitchen
Diese Hühnchen-Box für 5 Dollar (4,70 Euro) war nur für kurze Zeit bei der Südstaaten-Kette Popeyes Louisiana Kitchen erhältlich, klang aber nach einem echten Schnäppchen. Sie enthielt laut Werbung drei knusprig frittierte Hühnchen-Stücke, zwei Beilagen wie Cajun-Reis und Pommes sowie einen Amerikanischen Biscuit. Von der Konsistenz her ähnelt dieser einem englischen Scone, ist aber ungesüßt. Die auf den Fotos gezeigten Kartons platzten aus allen Nähten und sahen aus, als könnte man sie nicht einmal schließen.
Realität: Bonafide Big Box von Popeyes Louisiana Kitchen
In echt waren die Boxen aber wesentlich weniger üppig gefüllt – und auch lange nicht so ansprechend. Trotz des vielen Teigs (eine Sache, die tatsächlich der Werbung entsprach) hat das Hühnchen in diesem Fall nicht die gleiche goldene Farbe und wirkt auch nicht sonderlich knusprig. Das Gebäck ist ungleichmäßig gebräunt, ganz so als sei beim Backen nicht aufgepasst worden.
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Werbung: Supreme & Sausage Croissants von Jack in the Box
Im Jahr 2019 ließ sich die amerikanische Fast-Food-Kette Jack in the Box von Horoskopen inspirieren. Im Monat des Zwillings (zwischen dem 21. Mai und dem 21. Juni) konnten Kunden zwei Frühstückscroissants für 4 Dollar (3,75 Euro) kaufen und mit dem besten Freund oder der besten Freundin teilen.
Das Supreme Croissant (links) enthält gegrillten Speck, Schinken, ein frisch aufgeschlagenes Ei und amerikanischen Käse. Zum Sausage Croissant gehört statt Speck und Schicken ein Wurst-Patty. Beide sehen verlockend aus.
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Realität: Supreme & Sausage Croissants von Jack in the Box
Wir vermuten allerdings, dass sich die Freude bei den Beschenkten eher in Grenzen hielt. In der Realität sahen die Croissants recht weich und matschig statt knusprig und fluffig aus. Im Inneren des Supreme Croissants sieht man den Schinken, aber keine langen Speckstreifen, die aus dem Gebäck herausragen. Auch das blasse Patty im Wurstcroissant ist wenig überzeugend.
Werbung: Triple Melt Burrito von Taco Bell
Taco Bells Triple Melt Burrito ist der Traum eines jeden Käseliebhabers. Er enthält Cheddar, Pepper Jack, Mozzarella und Nacho-Käse sowie gewürztes Rinderhack und Reis in einer Tortilla. Auf dem Bild quillt die Füllung regelrecht aus dem noch dazu sehr günstigen Wrap.
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Realität: Triple Melt Burrito von Taco Bell
Doch das Innere des Triple Melt Burrito präsentiert sich beim Realitätscheck eindeutig nicht als dreifaches Käse-Paradies. In diesem Burrito ist hauptsächlich Reis enthalten, dazu eine mickrige Portion Rinderhackfleisch. Von Käse ist kaum eine Spur zu sehen – ein absolutes No-Go für einen Triple Melt.
Werbung: French Toast von Jack in the Box
2017 nahm Jack in the Box den French Toast in sein Brunch-Menü auf. In der Werbung sieht der frisch zubereitete knusprige Toast mit Sirup und Räucherspeck wie eine Gourmet-Mahlzeit aus – etwas, das man eher in einem gehobenen Brunch-Restaurant vermuten würde als in einem Fast-Food-Laden. Und all das für weniger als 5 Dollar (4,70 Euro).
Realität: French Toast von Jack in the Box
Dass Fast-Food zum Mitnehmen in Wahrheit fast wie nie genauso gut aussieht wie in der Werbung, ist klar. Doch in diesem Fall ist der Unterschied extrem: Der French Toast sieht wirklich äußerst matschig und unattraktiv aus. Der Puderzucker, mit dem er bestreut wurde, ist zwar noch zu erkennen, hat sich aber durch Kondenswasser im Kunststoff im Nu aufgelöst. Und der Räucherspeck? Versteckt sich vielleicht unter dem Toast ...
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Werbung: General Tso’s Chicken von Panda Express
Dieses süß-sauer frittierte Hühnchengericht ist eines der beliebtesten Gerichte auf der Karte von Panda Express. Und warum auch nicht? In der Werbung strotzt es nur so von grünen Bohnen, roter und gelber Paprika sowie Zwiebeln und frischem Gemüse – von den saftig aussehenden Hühnchenstückchen ganz zu schweigen. Die Sauce wirkt appetitlich würzig.
Realität: General Tso’s Chicken von Panda Express
Und so sah die Chicken-Box im echten Leben aus: Die frischen Gemüsestücke fehlen völlig, die Sauce mischt sich mit Kondenswasser an den Seiten der Box, die obendrein alles andere als voll ist. Auch das Hühnchen wirkt eindeutig matschiger als auf dem Bild. Sieht ganz so aus, als hätten die Food-Fotografen hier tatsächlich tief in die Trickkiste gegriffen.
Werbung: Classic Beef ‘n’ Cheddar von Arby’s
Bei der amerikanischen Sandwichkette Arby’s zählt der Classic Beef ’n’ Cheddar zu den absoluten Bestsellern. Roastbeef wird mit Käse und roter Sauce garniert und in einem getoasteten Zwiebelbrötchen serviert. Auf dem Werbefoto ist geschmolzener Käse zu sehen, der über mehreren Schichten Wurst zerläuft. Die Sauce wurde strategisch um die untere Brötchenhälfte herum getupft.
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Realität: Classic Beef ‘n’ Cheddar von Arby’s
Sind Sie erstmal zu Hause und packen Ihr Sandwich aus, sieht es, vorsichtig gesagt, etwas anders aus: Dieses Sandwich ist zusammengefallen – und wo sind die dicken Scheiben Roastbeef und der geschmolzene Käse geblieben? Warum ist das Brötchen so fettig? Wir haben schon ein bisschen geahnt, dass die Werbung zu schön war, um wahr zu sein.
Werbung: Pollo Bite Sliders von Pollo Tropical
Diese Chicken-Burger der Fast-Food-Kette Pollo Tropical in Florida, die sich auf die karibische Küche spezialisieren, sehen auf diesem Werbefoto einfach unglaublich lecker aus. Das Gericht namens Pollo Bite Sliders besteht aus drei kleinen Burgern mit je Chipotle-, Buffalo- oder Koriander-Knoblauchsauce und wird mit Pommes und Getränk angeboten.
Realität: Pollo Bite Sliders von Pollo Tropical
Um von den Mini-Burgern tatsächlich satt zu werden, hätten Sie davon allerdings mindestens drei Portionen bestellen müssen. Enttäuschte Kunden beschwerten sich über die irreführende Darstellung. Die Burger waren kaum größer als kleine Chicken Nuggets – beachten Sie auf diesem Foto den Schlüssel als Vergleich. Sogenannte „Slider“ sind zwar immer klein, doch dies ist definitiv etwas extrem. Pollo Tropical hätte das Brötchen verkleinern oder das Hühnchen vergrößern müssen, um zumindest den Proportionen aus der Werbung gerecht zu werden.
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Werbung: Chicken Bacon Ranch Melt von 7-Eleven
Die in Amerika omnipräsente Kette 7-Eleven ist bekannt für ihre erfrischenden Slurpees und die langen Öffnungszeiten – aber auch für die heißen Häppchen, wie etwa den Chicken Bacon Ranch Melt. Er besteht aus Hähnchenaufschnitt, geräuchertem Speck, Cheddar und Ranchsauce in einem italienischen Brötchen, das auf Bestellung getoastet wird. Auf dem Werbebild wirkt es frisch und großzügig belegt.
Realität: Chicken Bacon Ranch Melt von 7-Eleven
Und so sieht der Chicken Bacon Ranch Melt tatsächlich aus, berichtet ein besonders unzufriedener Kunde. Das Brötchen wirkt trocken, blass und glanzlos. Und auch die Füllung lässt zu wünschen übrig. Hühnchen, Käse, Speck und Dressing sind kaum zu sehen – wir hoffen, dass sich all das irgendwo zwischen den schief geschnittenen Brötchenhälften versteckt hat.
Werbung: Beef Burrito von Chipotle
Dieses Foto des Beef Burrito von Chipotle lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen: Sehen Sie sich nur die köstliche Kombination aus saftigem Rindfleisch, frischem Gemüse, Reis, Bohnen und Sauce an. Der Wrap ist prall gefüllt und die als Beilage servierten Tortilla-Chips scheinen die ideale Ergänzung zu sein.
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Realität: Beef Burrito von Chipotle
Doch auch hier kommt das Gericht irgendwie so gar nicht an die Marketing-Version heran. Zu sehen ist ein schlecht gerollter, zerquetschter Burrito – kein Wunder, dass der Kunde wenig begeistert war. Zwar ist er reichlich gefüllt, sieht aber noch lange nicht so frisch und farbenfroh aus wie in der Werbung. Und von Tortilla-Chips keine Spur ...
Werbung: Crunchy Taco von Taco Bell
Der Crunchy Taco von Taco Bell ist eines der bekanntesten und beliebtesten Produkte der Kette – und das aus gutem Grund (zumindest, wenn man der Werbung glaubt). Dieses ästhetische Bild zeigt eine knusprige Tortilla gefüllt mit würzigem Rinderhackfleisch, reichlich Salat und sorgfältig angeordnetem Käse.
Realität: Crunchy Taco von Taco Bell
Der Crunchy Taco auf diesem Foto hat offenbar jedoch nicht nur seine Form verloren, sondern auch seinen namensgebenden Crunch. Aus diesem Schnappschuss können wir nur schlussfolgern, dass der Taco so weich war, dass er auseinanderfiel. Leider sehen das Hackfleisch, der Salat und die spärlichen Käsestückchen auch nicht gerade besonders ansprechend aus.
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Werbung: Western Bacon Cheeseburger von Carl's Jr.
Sehen Sie sich nur diesen perfekt angerichteten Burger an! Auf der Abbildung scheint der Western Bacon Cheeseburger von der US-amerikanischen Fast-Food-Kette Carl's Jr. wirklich alles zu haben, was das Burger-Herz begehrt: einen saftigen, gegrillten Patty, darüber geschmolzener Käse, knusprige Speckstreifen, goldene Zwiebelringe und einen großzügigen Spritzer Barbecue-Sauce.
Realität: Western Bacon Cheeseburger von Carl's Jr.
Beim Auspacken hat der Burger allerdings nicht mehr so viel mit der schicken Werbeaufnahme gemeinsam. Sogar der schlaffe Speck sieht irgendwie enttäuscht von sich aus. Der Burger ist nicht nur viel flacher als in der Werbung, er ist auch nicht gerade sehr sorgfältig belegt. Und wo ist überhaupt die Sauce?
Werbung: Chili Cheese Fries von Burger King
Burger King hat im Laufe der Jahre verschiedene Variationen von „Loaded Fries“, also Pommes mit unterschiedlichen Toppings, auf den Markt gebracht. Die Beläge reichen von rauchigem Chimichurri über Speck und Käse bis hin zu einer pikanten Chili-Käse-Kombo (im Bild rechts). Der Werbung zufolge sind diese goldenen Chili Cheese Fries mit leckerer Käsesauce beträufelt und mit ein paar Jalapeño-Scheiben belegt.
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Realität: Chili Cheese Fries von Burger King
Der Unterschied zwischen dem echten Foto und der versprochenen Werbung ist hier so groß, dass man fast schon lachen muss – außer natürlich, Sie sind der arme Kunde, der die Bestellung aufgegeben hat.
Die Pommes sind so blass, dass sie definitiv einige Minuten mehr in der Fritteuse vertragen hätten und die Käsesauce ist völlig ungleichmäßig verteilt. Wer es mit dem Berg Jalapeños aufnimmt, sollte scharfes Essen auf jeden Fall vertragen, sonst wird es wohl schnell unangenehm.
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