In diesen Restaurants gehen Promiköche privat am liebsten essen
Diese Lokale haben es den Kochstars angetan
Ob im Fernsehen, auf Netflix oder YouTube: Promiköche sind von unseren Bildschirmen nicht mehr wegzudenken. Aber wo gehen gefeierte Küchenchefs eigentlich essen, wenn sie nicht selbst am Herd stehen? Wir verraten, wo Tim Mälzer, Johann Lafer und Co. ihre Kochlöffel abgeben und sich verwöhnen lassen.
Von der urigen Almhütte bis zum Sternerestaurant: Das sind die Lieblingslokale unserer bekanntesten Promiköche.
Johann Lafer
Johann Lafer lässt sich wohl als das Urgestein der Fernsehköche beschreiben. Sein Debüt auf dem Bildschirm gab der Österreicher am 28.7.1984 in der Südwestfunksendung „Glaskasten“, in der er eine Himbeer-Charlotte zubereitete.
Seitdem gehören unzählige TV-Formate, Lehrtätigkeiten und ein Vertrieb von Feinkostprodukten zu den Unternehmungen des Küchenchefs. Seit Mai 2024 hat er seine eigene Kochshow, „Drei Teller für Lafer“ (Sat.1/Apple TV+).
Johann Lafer: Halali, München
Die Jahre als Chef-Pâtissier im Münchner Restaurant Aubergine haben Lafers Liebe zur bayrischen Landeshauptstadt begründet. Lange Zeit überlegte er, auf dem Viktualienmarkt einen Stand zu eröffnen.
Wenn der Hobbypilot heute in München zu Besuch ist, dann schaut er im Halali vorbei. „Das finde ich so eine geile Küche, sie ist so ehrlich wie früher“, verriet Lafer der Münchner „Abendzeitung“. Das gehobene Münchner Restaurant tischt seinen Gästen bereits seit mehr als 60 Jahren bayrisch-österreichische Klassiker wie hausgemachte Blutwurst, Kalbsbackerl und Rehrücken auf.
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Cornelia Poletto
Schon seit über 25 Jahren gehört Cornelia Poletto zur Spitzenklasse der deutschen Gastronomie. Im Jahr 2000 eröffnete sie ihr erstes eigenes Restaurant Poletto, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.
Heute betreibt die gebürtige Hamburgerin im noblen Stadtteil Eppendorf das Restaurant Cornelia Poletto sowie eine italienische Kochschule. Außerdem ist sie regelmäßig im Fernsehen präsent – unter anderem in „Die Küchenschlacht“ – und hat diverse Kochbücher veröffentlicht.
Cornelia Poletto: Lenz, Hamburg
Nachdem ihr Lieblingsitaliener 2021 schließen musste, zieht es Cornelia Poletto nun ins Lenz im Hamburger Stadtteil Duvenstedt.
Bei unkomplizierter Atmosphäre gibt's hier kreative deutsche Küche wie Labskaus, geschmorte Kalbsbäckchen oder Rotes Beerenkompott sowie „die beste Ente vor den Toren Hamburgs“, wenn man Poletto im Interview mit dem „Feinschmecker“ Glauben schenken darf. Das Geflügel wird im Restaurant traditionell am Tisch tranchiert.
Björn Freitag
Im Alter von 23 Jahren übernahm Björn Freitag das elterliche Restaurant Goldener Anker in Dorsten (NRW) und führte es nur vier Jahre später zu einem Michelin-Stern.
Bekannt ist er heute vor allem als Fernsehkoch im ZDF und WDR, Autor diverser Kochbücher und Mannschaftskoch des FC Schalke 04 (2010–2021). Mit seiner Frau Anna, einer ehemaligen Miss Niedersachsen, nahm er 2015 an der RTL-Tanzshow „Stepping Out“ teil.
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Björn Freitag: Kö59, Düsseldorf
Wenn der TV-Koch nicht am Herd steht oder das Tanzbein schwingt, dann schaut er gerne in der Düsseldorfer Königsallee vorbei, wo er seit 2020 Namens- und Ideengeber des Kö59 ist.
Die moderne Brasserie im Hommage Luxury Hotel serviert rheinische Klassiker mit internationalem Twist wie Simmental-Steak-Tatar, Königsberger Klopse, Confit-Lachs oder gebratene Königsgarnelen mit Kräutern.
Léa Linster
Obwohl Léa Linster (Jahrgang 1955) eigentlich Jura studierte, übernahm sie nach dem Tod ihres Vaters das elterliche Gasthaus in Frisingen (Luxemburg), das 1987 erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.
Seit 2001 hat Linster ihre eigene Kolumne in der Frauenzeitschrift „Brigitte“ und tritt regelmäßig im Fernsehen auf, unter anderem im „ZDF-Fernsehgarten“, bei „Lanz kocht!“ oder in „Die Küchenschlacht“. Mit „Deutschland küsst Frankreich“ veröffentlichte sie 2024 ihr 20. Kochbuch.
Léa Lister: Pierre Gagnaire, Paris
Wo geht eine Köchin mit einem Stern am liebsten französisch essen? In Frankreich bei einem Koch mit drei Sternen, natürlich.
Pierre Gagnaire setzt die klassische Haute Cuisine, die Linster so liebt, meisterhaft um. Mit edlen Zutaten wie Langusten, Sommertrüffel oder Entenstopfleber-Mousse lässt er keine Gourmet-Wünsche offen. Und das Beste: Neben dem Hauptrestaurant in Paris gibt es Ableger in London, Shanghai und Dubai.
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Christian Rach
Christian Rach wurde 1957 in St. Ingbert im Saarland geboren. Sein Tafelhaus wurde mit einem Michelin-Stern prämiert und auf den Fernsehbildschirmen feierte er mit der RTL-Sendung „Rach, der Restauranttester“ Quoten-Erfolge.
Seit 2019 moderiert Rach beim Gesundheitssender health tv seine eigene Kochshow „Gewusst wie! Rachs 5€-Küche“. Der Wahl-Hamburger betreibt heute kein eigenes Restaurant mehr, genießt aber weiterhin die gute Küche.
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Christian Rach: Marseille, Hamburg
Privat mag Christian Rach Mezze, kleine Vorspeisenvariationen, genauso wie mediterrane Nudelgerichte oder klassische Braten mit Knödeln und Gemüse.
Wenn er Lust auf französisches Essen hat, dann ist das Marseille an der Großen Elbstraße in Hamburg seine erste Adresse. Dort gibts neben der inzwischen berühmt gewordenen Bouillabaisse à la Marseille auch eine lokal-patriotische Variante: die Bouillabaisse Altona.
Philip Rachinger
Philip Rachinger führt das kulinarische Erbe seiner Familie am Mühltalhof (Oberösterreich) fort. Die Hausmannskost seiner Großmutter Walpurga war legendär, sein Vater Helmut lenkte das Restaurant ins Fine Dining.
Nach Stationen in Wien, Paris und London, übernahm Rachinger 2013 den Kochlöffel. Er gehört zu „Austria’s 50 Best Chefs“ und stellte mehrfach sein Talent in der TV-Show „Kitchen Impossible“ unter Beweis.
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Philip Rachinger: Blauer Hirsch, Moldaustausee
Nur wenige Meter hinter der tschechischen Grenze liegt mit dem Moldaustausee ein beliebtes Ausflugsziel für Philip Rachinger. Hier kehrt der Zwei-Sternekoch, noch auf der oberösterreichischen Seite, gerne in der Jausenstation Blauer Hirsch ein.
Neben der idyllischen Lage begeistern ihn vor allem die Bauernkrapfen und die Brettljausn. Die regionalen Produkte, wie zum Beispiel Speck und Käse, kommen von Bio-Bauern.
Tim Raue
Ein Berliner durch und durch – geboren 1974 in Kreuzberg, einst Gangmitglied, dann Sternekoch – schaffte es Tim Raue mit seinem nach ihm benannten Restaurant in Kreuzberg auf die Liste der „World’s Best 50 Restaurants“. Außerdem war er als einziger deutscher Küchenchef in der Netflix-Dokuserie „Chef's Table“ zu sehen, in der kulinarische Talente aus aller Welt vorgestellt werden.
Auf den heimischen Bildschirmen kennt man Raue aus Formaten wie „Raue – Der Restaurantretter“ oder „Ready to beef!“.
Tim Raue: Do De Li, Berlin
Obwohl es Tim Raue für seine TV-Sendung „Herr Raue reist“ in die Ferne zieht, ist und bleibt seine Heimat Berlin. Dort kann man ihn im Do De Li, einem der ältesten chinesischen Restaurants der Stadt, antreffen.
„Ich liebe den Zweierlei-Schweinebauch und die Gerichte mit Auberginen so sehr, dass ich hier so oft esse wie in keinem anderen Restaurant“, sagte Raue Berlins offiziellem Reiseportal visitBerlin.
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Kevin Fehling
Nicht ein, nicht zwei, sondern gleich drei Sterne nennt Kevin Fehling sein Eigen. Nach Stationen auf der MS „Europa“, in der Schwarzwaldstube und im La Belle Epoche in Travemünde eröffnete der Delmenhorster The Table in der Hamburger HafenCity. Dort kombiniert er exotische Aromen aus aller Welt – Asien, Orient, Südamerika – mit französischer Technik zu einem fulminanten 14‑Gänge-Erlebnis.
Kevin Fehling: Herr He, Hamburg
Eigentlich würde Kevin Fehling am liebsten nur in den eigenen vier Wänden speisen. Doch wenn es etwas Anderes sein darf, dann zieht es ihn ins Herr He in Hamburg-St. Georg, wo er nach eigenen Angaben schon mehr als 20-mal gegessen hat.
Besonders schätzt Fehling dort laut „Feinschmecker“-Magazin „herausragende Dim Sum und ganz tollen Tintenfisch mit fermentierten schwarzen Bohnen und Paprika“.
Nelson Müller
Nelson Müller ist ein Multitalent mit vielen Facetten: Sternekoch, Gastronom, Fernsehmoderator und Soulsänger. In Ghana geboren, in Stuttgart aufgewachsen und in Essen wohnhaft, erlangte er als Juror in „Die Küchenschlacht“ sowie durch Dokumentationen wie „Nelson Müllers Lebensmittelreport“ Prominenz.
Aktuell betreibt Müller mehrere Restaurants, unter anderem in Geisenheim (Rheingau) und auf der ostfriesischen Insel Norderney.
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Nelson Müller: Henssler Henssler, Hamburg
Wenn es Nelson Müller nach Norddeutschland verschlägt, dann geht er ins Henssler Henssler in Hamburg. Laut der Webseite mitvergnügen.com mag er „die Küche wirklich sehr und auch die ungezwungene Atmosphäre“.
Das Restaurant, das vor 25 Jahren von TV-Koch Steffen Hensslers Vater Werner gegründet wurde, serviert moderne Sushi-Interpretationen sowie Gerichte wie Teriyaki-Lachs von den Färöer-Inseln oder Rumpsteak vom Lavasteingrill.
Tohru Nakamura
Als Sohn eines Japaners und einer Deutschen vereint Tohru Nakamura als „kulinarischer Botschafter“ das Beste aus europäischer und asiatischer Küche.
Der Münchner erkochte sich einen Michelin-Stern in seinem eigenen Restaurant Tohru in der Schreiberei und macht sich zunehmend auch außerhalb der Küche einen Namen: bei Fernsehauftritten, als Kolumnist der Süddeutschen Zeitung und mit seinem interaktiven YouTube-Kanal UMAI by Tohru Nakamura.
Tohru Nakamura: Quenger Alm, Brauneck
Auch ein viel beschäftigter Küchenchef macht mal Pause und über's Wochenende fährt Tohru Nakamura gerne in die Alpen, nach Brauneck bei Lenggries, um genau zu sein.
Die Betreiberin und Köchin der Quenger Alm, Marianne Obermüller, „versteht ihr Handwerk, bekocht und bewirtet ihre Gäste mit Leidenschaft und Liebe“, sagte Nakamura dem Magazin „Condé Nast Traveller“. „Auf der Karte stehen bayerische Klassiker, die aber keine Spur altbacken sind.“
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Tim Mälzer
Seit eine TV-Produktionsfirma 2002 für den Sender VOX den „deutschen Jamie Oliver“ suchte, ist Tim Mälzer im Fernsehen omnipräsent. Durch seine humorvolle, lockere Art machte sich der Küchenchef schnell einen Namen.
Auf „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ folgten Formate wie „The Taste“, „Tim Mälzer kocht“ oder „Kitchen Impossible“. Aktuell ist der Elmshorner zusammen mit Steffen Henssler bei „Mälzer und Henssler liefern ab!“ zu sehen.
Tim Mälzer: Bullerei, Hamburg
Warum in die Ferne schweifen, denkt sich der beliebte Fernsehkoch und geht am liebsten in seiner eigenen Bullerei im Hamburg essen.
Mälzer betont in Interviews immer wieder, dass das 2009 im Schanzenviertel eröffnete Lokal sein absolutes Traumrestaurant ist. Mit legerem Charakter, bodenständiger Küche und Live-Musik möchte er hier seine Gäste (und sich selbst) glücklich machen. Besonders beliebt: Burrata auf San-Marzano-Tomaten, minimalistisch mit Olivenöl beträufelt.
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