Verkocht, versalzen, verbrannt? Mit diesen Tricks retten Sie misslungene Gerichte
Erste-Hilfe für Küchenpannen
Selbst erfahrenen Köchinnen und Bäckern passiert mal ein Küchen-Malheur. Aber bevor Sie Ihr Essen frustriert in den Müll werfen, lohnt sich oft ein Rettungsversuch. Ob versalzener Eintopf oder geronnener Kuchenteig: Mit diesen cleveren Tricks lassen sich viele Missgeschicke doch noch beheben.
Hier haben wir 30 der häufigsten Pannen beim Kochen und Backen zusammengestellt und geben praktische Tipps, wie aus Ihren Gerichten noch was werden kann.
Adaptiert von Alina Halbe
Verbrannter Toast
Lebensmittel wegzuwerfen ist schlecht für die Umwelt und den Geldbeutel, deshalb darf man sich über einen angebrannten Toast auch ruhig mal aufregen. Aber bevor Sie es jetzt vorschnell entsorgen: Nehmen Sie ein Messer und schaben Sie die verbrannte Schicht vorsichtig ab. Meist ist die ja so kross, dass das problemlos funktioniert.
Darunter steckt oft noch eine völlig genießbare Scheibe Toast. Mit ein bisschen Einsatz wird das Frühstück so doch noch gerettet – und der Abfall reduziert.
Zähes Fleisch
Wenn Fleisch zu lange kocht, wird es im schlimmsten Fall zäh und trocken. Was da hilft? Feuchtigkeit ins Spiel bringen! Wie wär’s zum Beispiel mit einer mexikanischen Chipotle-Mayo? Zupfen Sie das Fleisch dazu einfach klein, mischen es unter die Mayo und verwenden beides als Füllung für Tacos.
Oder Sie geben das trockene Fleisch in eine dampfend heiße Suppe, zum Beispiel eine Laksa. Diese malaysische Nudelsuppe mit cremiger Kokosnote macht selbst das trockenste Stück wieder saftig.
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Halbgares Hähnchen
Hähnchen aus der Pfanne passt zu vielen Beilagen und ist unglaublich lecker. Manchmal brät es außen aber zu schnell an, während das Innere noch längst nicht gar ist. Und wenn Sie dann beim Anschneiden feststellen, dass das Fleisch innen noch rosa ist, ist leider auch schon etwas Saft entwichen.
Damit das Hähnchen nicht vollends austrocknet, legen Sie es mit der angeschnittenen Seite nach unten in die Pfanne und lassen es kurz anbraten. Anschließend sollte das Fleisch im heißen Ofen fertig garen. Wem das häufig passiert, der sollte überlegen, in ein Fleischthermometer zu investieren, es lohnt sich.
Zu lange geschlagene Sahne
Wer beim Sahne schlagen kurz abgelenkt ist, hat sehr schnell eine krisselige Masse im Rührbecher. Das kann übrigens auch passieren, wenn es in der Küche zu warm ist. Wenn die Sahne noch nicht komplett ausgeflockt ist, fügen Sie einen Esslöffel kalte Milch hinzu und schlagen Sie die Mischung erneut kurz auf.
Haben sich Buttermilch und Butter allerdings schon voneinander getrennt, schlagen Sie einfach weiter, bis Sie tatsächlich Butter haben. Gießen Sie die Flüssigkeit ab und drücken Sie die Butter in einer Schüssel mit Eiswasser durch ein Tuch, bis keine Buttermilch mehr übrig ist. Letztere kann übrigens prima weiterverwendet werden, zum Beispiel mit etwas Zitronensaft für Pfannkuchen oder Waffeln.
Verkochter Blumenkohl
Gekochter oder gedämpfter Blumenkohl ist eine wunderbare Gemüsebeilage, die zu vielen Gerichten passt. Aber schon ein paar Minuten zu viel Garzeit können aus den weißen Röschen einen matschigen Brei machen.
Doch auch aus verkochtem Blumenkohl lässt sich noch etwas Leckeres zaubern: Geben Sie einfach etwas Butter, Gewürze und frische Kräuter dazu – so entsteht ein cremiges Blumenkohlpüree.
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Geronnener Kuchenteig
Um geronnenen Kuchenteig zu retten, fügen Sie etwa einen Esslöffel Mehl hinzu. Der Kuchen könnte dadurch am Ende zwar etwas fester werden, aber das ist allemal besser, als den Teig komplett wegzuwerfen.
Wenn Ihnen das häufiger passiert, ist Ursachenforschung angesagt: Möglicherweise waren Eier oder Milch zu kalt oder Sie haben die Zutaten zu schnell verrührt. Achten Sie deshalb beim nächsten Mal darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben und geben Sie Eier und Milch nur langsam hinzu – im besten Fall im Wechsel mit je einem Löffel Mehl.
Geronnener Brownie-Teig
Sieht Ihr Brownie-Teig krisselig oder geronnen aus, liegt das wahrscheinlich daran, dass Sie Zutaten hinzugefügt haben, als die geschmolzene Schokolade noch zu heiß war. Um das zu beheben, geben Sie ein bis zwei Esslöffel kalte Milch hinzu und rühren Sie den Teig mit einem Handmixer, bis er glatt ist.
Beim nächsten Mal lassen Sie die Schokolade unbedingt etwas abkühlen, bevor Sie die restlichen Zutaten dazu geben.
Verkochte Pasta
Ihre Pasta ist fern von „al dente“? Dann ist schnelles Handeln gefragt. Gießen Sie die Pasta in ein Sieb und spülen Sie sie unter kaltem Wasser ab. Geben Sie etwas Olivenöl dazu und vermengen Sie alles gut, bevor Sie die Pasta in eine Pfanne schütten.
Vermengen Sie Eier, Sahne und geriebenen Käse miteinander und gießen Sie die Mischung über die Pasta. Bei mittlerer Hitze kochen, bis die Masse stockt und fest wird, dann legen Sie einen Teller obendrauf, drehen die Pfanne um und lassen die Pasta zurück in die Pfanne gleiten, um sie von der anderen Seite zu braten. Dieses cremige Pasta-Omelett kann nach Belieben mit weiteren Zutaten verfeinert werden.
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Verbrannte Kuchenränder
Kaum hat man eine Minute nicht aufgepasst, ist der Kuchen am Rand verbrannt. Doch, wenn nur die äußeren Teile in Mitleidenschaft gezogen wurden, kann man den Rest getrost noch essen. Nehmen Sie Brotmesser und schneiden Sie die verbrannten Stellen vorsichtig ab.
Entfernen Sie alle Krümel und streichen Sie ihn dann rundum mit Buttercreme oder Zuckerguss ein. Richtig glatt wird beides, wenn man es mit einem Paletten- oder Spachtelmesser aufträgt. Und noch ein Tipp fürs nächste Mal: Wenn die Form mit Backpapier ausgelegt ist, wird der Kuchen besser geschützt.
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Brüchiger Kuchenteig
Teig bricht leicht, wenn er zu trocken oder zu warm ist. In beiden Situationen kann man einfach Abhilfe schaffen: Ist er zu trocken, geben Sie den Teig in die Küchenmaschine und fügen Sie ein bis zwei Esslöffel kaltes Wasser hinzu. Kurz mixen, bis er wieder geschmeidig wird, und dann 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Ist der Teig hingegen zu warm, legen Sie ihn für zehn bis 15 Minuten ins Gefrierfach und rollen ihn anschließend erneut aus. So bekommt der Teig wieder die richtige Konsistenz und lässt sich problemlos weiterverarbeiten.
Zu scharfe Gerichte
Ein bisschen Schärfe im Gericht kann Geschmack und Tiefe bringen, aber zu viel des Guten ist oft nicht nur unangenehm, sondern schmeckt auch nicht mehr.
Mit diesen Tricks können Sie versuchen, Ihre Gerichte etwas milder zu machen: Rühren Sie entweder Sahne oder geriebenen Käse unter oder servieren Sie das Gericht – wenn möglich – mit Joghurt, der die Schärfe ebenfalls etwas neutralisiert. Auch Süße kann helfen: Bei einem Curry passt zum Beispiel etwas gehackte Ananas gut. Außerdem kann Honig zu viel Schärfe etwas abmildern.
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Verkochtes Gemüse
Lässt man grüne Gemüsesorten auch nur ein paar Minuten zu lang im Topf, werden sie matschig. Ein Erste-Hilfe-Rettungsversuch könnte so aussehen: Gießen Sie Zucchini, Erbsen oder Brokkoli sofort in ein Sieb ab und tauchen Sie sie dann in eine Schüssel mit Eiswasser. So stoppen Sie immerhin den Garvorgang.
Was dann noch halbwegs gut aussieht, können Sie als Zutat in einer Suppe verwenden oder zu einer Tortilla verarbeiten. Was dagegen weniger ansehnlich ist, pürieren Sie einfach als Basis für eine leckere Pastasauce.
Flüssiger Eischnee
Eiweiß, das zu lange geschlagen wird, kann sich trennen in einen festen und einen flüssigen Teil. Um den missglückten Eischnee noch zu retten, können Sie versuchen, ein frisches Eiweiß hinzuzufügen und kurz weiterzuschlagen.
Ist die Eiweißstruktur allerdings schon so zerstört, dass sich das Wasser komplett vom Eiweiß getrennt hat, gibt es leider keinen Weg zurück. In diesem Fall bleibt nur eins: Neu anfangen und dieses Mal unbedingt aufhören, sobald eine fluffig-schaumige Konsistenz entsteht.
Trockener Kuchen
Ein trockener Kuchen muss nicht gleich in die Tonne wandern – machen Sie einfach Cake Pops daraus! Für diese kleinen Kuchen am Stiel zerkleinern Sie den Teig mit den Händen oder im Mixer in feine Krümel. Anschließend mischen Sie den Teig mit Buttercreme. Formen Sie kleine Kugeln und tauchen Sie diese in Schokolade oder Zuckerguss.
Die Cake Pops können ganz nach Belieben dekoriert werden und machen besonders mit Kindern richtig Spaß.
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Ungeröstetes Steak
Wenn Ihr Steak sich nicht richtig anbraten lässt, kann das mehrere Gründe haben: Erstens muss das Steak vor dem Braten trocken sein – tupfen Sie es also am besten nach dem Auspacken mit einem Küchentuch ab.
Wenn zu viel Flüssigkeit in der Pfanne ist, nehmen Sie das Steak noch einmal heraus und fangen Sie mit einer sauberen Pfanne und nur wenig Öl von vorne an. Achten Sie auch darauf, dass die Pfanne richtig heiß ist, bevor Sie das Steak hineinlegen – erhitzen Sie sie so lange, bis sie fast zu qualmen beginnt. Dann wird es auch was mit Röststreifen und einer knusprigen Kruste.
Klebriger Kuchen
Sie haben einen perfekten Kuchen gebacken, aber jetzt lässt er sich nicht aus der Form lösen? Hier ist Geduld gefragt. Lassen Sie ihm Zeit zum Abkühlen – und zwar in der Form. Denn während des Erkaltens schrumpft der Kuchen und zieht sich ganz von selbst vom Rand der Kuchenform zurück.
Helfen Sie vorsichtig mit einem breiten Messer nach, indem Sie am Rand entlangfahren. Falls er auch am Boden klebt, lassen Sie ihn so lange wie möglich abkühlen und helfen auch hier behutsam mit einem Messer nach. Denken Sie beim nächsten Mal unbedingt daran, die Form gut einzufetten oder den Boden und die Seiten mit Backpapier auszulegen.
Geronnene Mayonnaise
Mayonnaise selbst herzustellen ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Was viele aber falsch machen: Sie geben das Öl zu schnell dazu und die Mischung gerinnt. Aber keine Sorge, das lässt sich leicht beheben: Zuerst helfen ein Esslöffel kaltes Wasser, Zitronensaft oder Senf – einfach einrühren und nochmals kräftig aufschlagen.
Sollte die Mayonnaise trotzdem nicht glatt und cremig werden, schlagen Sie ein frisches Eigelb zusammen mit einem Teelöffel Senf in einer Schüssel auf und rühren es langsam in die geronnene Mischung ein.
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Halbgarer Kuchen
Um zu testen, ob der Kuchen durchgebacken ist, sticht man mit einem Holzstäbchen vorsichtig in die Mitte. Kommt es sauber heraus, ist der Teig vollständig durchgebacken. Doch manchmal läuft es leider nicht nach Plan und der Kuchen ist außen schon fertig, aber in der Mitte noch roh. Dann decken Sie ihn mit Alufolie ab, damit der obere Teil nicht verbrennt, und backen Sie ihn weiter.
Falls Ihnen das häufig passiert, sollten Sie die tatsächliche Temperatur in Ihrem Ofen mit einem Ofenthermometer messen. Manchmal ist es im Inneren nämlich gar nicht so heiß, wie auf der Anzeige steht. In diesem Fall sollten Sie die Temperatur dann an Ihre Rezepte anpassen.
Versalzene Eintöpfe
Falls Sie es mit dem Salz beim Eintopf etwas zu gut gemeint haben, ist schnelles Handeln angesagt. Nehmen Sie das Fleisch und das Gemüse mit einem Schaumlöffel heraus und legen Sie es in eine Schüssel. Schälen Sie eine rohe Kartoffel, geben sie in die Sauce und lassen sie darin etwa 30 Minuten köcheln – sie saugt einen Großteil des überschüssigen Salzes auf.
Sollte der Eintopf danach immer noch zu salzig schmecken, hilft ein Esslöffel Tomatenmark, das ein wenig Süße ins Spiel bringt. Danach die restlichen Zutaten zurück in den Topf geben. Eine weitere Möglichkeit: Einfach etwas Brühe abgießen und mit Wasser auffüllen.
Dünne Suppen
Hand aufs Herz: Es ist uns doch allen schon passiert, dass der Eintopf oder die Suppe zu dünn geraten ist. Zum Glück gibt es hierfür eine simple Lösung: Wenn die Suppe nicht zu wässrig schmeckt, können Sie sie mit zwei Teelöffeln Speisestärke, die Sie in kaltem Wasser anrühren, andicken.
Falls sie aber etwas fade schmeckt, nehmen Sie die anderen Zutaten – wenn möglich – mit einem Schaumlöffel heraus und kochen die Flüssigkeit ein, bis sie sämiger wird. Dabei regelmäßig abschmecken. Je nach Rezept können auch weiße oder schwarze Bohnen helfen, einen Eintopf zu binden. Und frische Kräuter oder ein Spritzer Zitrone sorgen für zusätzlichen Geschmack.
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Klumpige Schokosauce
Gut, eine Schokoladenganache ist schon eher etwas für fortgeschrittene Hobbybäckerinnen und -bäcker. Doch auch die können Fehler machen. Wenn sie beim Zubereiten zum Beispiel plötzlich krisselig und klumpig wird, ist meist zu viel Hitze im Spiel.
Kein Grund zur Verzweiflung: Geben Sie einfach ein bis zwei Esslöffel kalte Sahne dazu und schlagen Sie die Mischung mit dem Handmixer kräftig auf. Falls nötig, noch etwas mehr Sahne nachgießen – und schon wird aus dem Schoko-Desaster wieder eine seidig-glänzende Ganache, die sich perfekt als Glasur, Füllung oder Sauce eignet.
Matschige Kartoffelspalten
Perfekt geröstete Kartoffelspalten oder selbstgemachte Pommes sind im Idealfall außen goldbraun und knusprig und innen schön weich und fluffig. Wenn Ihre Variante eher blass und labbrig daherkommt, haben Sie wahrscheinlich zu viele Kartoffelstücke aufs Blech gelegt, sodass sie eher gedämpft als gebraten wurden.
Die Lösung? Verteilen Sie die Kartoffeln beim nächsten Mal einfach auf zwei Bleche und achten auf ausreichend Abstand dazwischen. So bekommt jede Kartoffelecke oder Pommes genug Hitze, um schön knusprig zu werden.
Verkochter Reis
Ist der Reis zu weich geraten, muss man schnell reagieren. Dann heißt es: Raus aus dem heißen Topf und ab in ein Sieb. Spülen Sie den Reis gründlich mit kaltem Wasser ab, damit er komplett abkühlt – das stoppt immerhin schonmal den Garprozess.
Danach geben Sie ihn in eine Schüssel, mischen ein bis zwei Teelöffel Sonnenblumenöl darunter und lockern die Reiskörner vorsichtig mit den Händen. Lassen Sie den Reis stehen und stellen Sie ihn anschließend zum vollständigen Auskühlen für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank. So trocknen die Körner etwas aus und werden zur idealen Basis für gebratenen Reis.
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Fettige Saucen
Diese Methode funktioniert bei Saucen, Eintöpfen und Suppen gleichermaßen: Wenn sich zu viel Fett an der Oberfläche gesammelt hat, lässt es sich mit einem Löffel ganz gut abschöpfen – besonders dann, wenn Sie das Gericht vorher etwas abkühlen lassen.
Wer es ganz gründlich machen will, stellt den abgekühlten Topf für etwa eine Stunde ins Gefrierfach. Das Fett wird fest und lässt sich dann problemlos mit einem Löffel abnehmen.
Klebriges Kartoffelpüree
Klebriger Kartoffelbrei ist meist ein Zeichen dafür, dass die Kartoffeln zu lange gekocht wurden – oder schlimmer noch: mit dem Mixer oder Pürierstab verarbeitet wurden. Beides sorgt dafür, dass zu viel Stärke freigesetzt wird und der Brei eine gummiartige Konsistenz bekommt.
Sind die Kartoffeln noch nicht zerdrückt, hilft es manchmal, sie kurz unter kaltem Wasser abzuschrecken. Wenn es aber schon zu spät ist, müssen Sie eben das Beste daraus machen – und das ist in diesem Fall Pommes Aligot. Noch nie gehört? Das ist eine französische Variante des Kartoffelpürees, die mit ordentlich Butter, Sahne und vor allem jeder Menge geriebenem Käse – etwa im Verhältnis 2:1 zu den Kartoffeln – aufgepeppt wird. Mächtig, aber auch zum Niederknien gut.
Versalzenes Fleisch
Wenn das Fleisch versalzen ist, helfen Säure und ein bisschen Schärfe, um den Geschmack wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ein Spritzer frischer Zitronensaft wirkt bei gegrilltem Fleisch oder Hähnchen wahre Wunder – er mildert den salzigen Geschmack und bringt Frische ins Spiel.
Auch eine Tomaten-Chili-Sauce als Beilage kann helfen, denn sie liefert Süße und Schärfe zugleich. Zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat: Seien Sie beim Salzen lieber vorsichtig, denn nachwürzen kann man immer.
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Eingefallenes Soufflé
Keine Panik, wenn Ihr Käse-Soufflé beim Herausnehmen aus dem Ofen in sich zusammenfällt – aus den fluffigen Törtchen lässt sich trotzdem noch ein großartiges Gericht zaubern.
Stürzen Sie das Soufflé einfach in eine flache, gebutterte Auflaufform. Dann verrühren Sie etwas Crème fraîche oder Sahne mit geriebenem Käse und gießen die Mischung über das Soufflé. Noch ein bisschen Käse obendrauf – und ab in den heißen Ofen, bis alles goldbraun ist und herrlich blubbert.
Trockenes Geflügel
Achtung, hier kommt der perfekte Trick für trockenes Geflügel: Schneiden Sie das Fleisch in Scheiben, legen Sie es auf ein Backblech und bedecken es mit Bratensauce. Dann kommt das Ganze für 15 bis 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen, damit die Sauce dem Fleisch Feuchtigkeit zurückgeben kann.
Wichtig ist nur, nicht die komplette Sauce über das Fleisch zu geben, damit Sie später auch noch etwas zum Servieren übrig haben.
Geronnene Sauce Hollandaise
Wir lieben sie vor allem zu Spargel und Gemüse: Sauce Hollandaise. Leider kann es schnell passieren, dass die cremige Sauce plötzlich gerinnt. Das ist dann zwar ärgerlich, aber noch längst kein Grund, sie wegzuwerfen.
Erste Hilfe Trick: Einen Esslöffel kaltes Wasser einrühren, um die Sauce etwas herunterzukühlen. Wenn das nicht reicht, ist etwas mehr Einsatz nötig: Verquirlen Sie ein frisches Eigelb mit einem Esslöffel Zitronensaft und arbeiten Sie es unter ständigem Rühren nach und nach in die geronnene Sauce ein – am besten im Wasserbad mit siedendem Wasser. So bekommt die Hollandaise ihre seidige Konsistenz zurück.
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Klumpige Saucen
Klumpige Sauce? Kein Grund, nervös zu werden. Die lässt sich ganz einfach retten: Einfach in den Mixer geben und so lange pürieren, bis die Klümpchen verschwunden sind. Danach zurück in den Topf und nochmal aufkochen – das hilft zusätzlich beim Andicken.
Sollte die Konsistenz trotzdem noch zu dünn sein, hilft ein altbewährter Trick: Einen Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und unter die Sauce mischen. Kurz köcheln lassen, bis sie schön sämig ist.
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