Vom angelaufenen Geschirr bis hin zu Kratzern an der antihaftbeschichteten Pfanne: Allen guten Absichten zum Trotz kann es durchaus passieren, dass Sie Ihre Küchenutensilien ruinieren, wenn Sie sie falsch reinigen.
29 Putzfehler, die Sie bei der nächsten Reinigung vermeiden sollten – sowie hilfreiche Tipps, wie Sie glänzende Ergebnisse erzielen. Das sind die häufigsten Fauxpas im Ranking ...
(Wir haben unsere Rangliste danach erstellt, wie gravierend der Fehler ist, und haben uns dabei auf die Meinung unseres Teams gestützt. Diese Liste ist daher zwangsläufig subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Adaptiert von Natalie Chiu
Salatschleudern können unglaublich praktisch sein, um Blattgemüse gründlich zu waschen und es von überschüssigem Schmutz und kleinen Insekten zu befreien, die Sie sonst vielleicht nicht erwischen würden. Aber dieses Gerät muss nach dem Gebrauch mehr als nur oberflächlich abgewischt werden.
Wenn Sie mit der Hand abwaschen, verwenden Sie warmes Seifenwasser und drehen Sie die Schleuder in der Spüle, um all die Schmutzpartikel zu entfernen, die sich in den Löchern verfangen haben.
Eine Lage Alufolie auf dem Boden des Backofens auszulegen klingt nach einer guten Möglichkeit, um Fett oder Krümel aufzufangen. In modernen Backöfen ist dies jedoch ein absolutes Tabu.
Es gibt mehrere Gründe, warum es eine schlechte Idee ist: von der Blockierung des Luftstroms bis hin zu schwankenden Temperaturen. In schlimmsten Fällen kann es sogar zu einer Überhitzung des Ofens führen.
Die Reinigung einer Kaffeemaschine mit verdünntem Essig wird als umweltfreundliche Methode zur Entfernung von Kalkablagerungen empfohlen – aber Essig könnte mehr schaden als nützen. Er eignet sich zwar zur Reinigung zahlreicher Gegenstände, aber bei einer Kaffeemaschine könnte er dazu führen, dass die Gummidichtungen im Inneren erodieren.
Die meisten Hersteller empfehlen für die Reinigung einen sanften Kalkentferner oder eine spezielle Lösung für Kaffeemaschinen.
Wenn Sie Ihr Silberbesteck nicht vernünftig reinigen, kann es mit der Zeit vergilben, braun und schließlich schwarz werden.
Halten Sie Ihre Familienerbstücke mit ein paar einfachen Tricks in gutem Zustand: Verwenden Sie entweder ein- bis zweimal im Jahr einen nicht scheuernden Silberbesteckreiniger (je nachdem, wie oft Sie das Besteck benutzen). Oder entfernen Sie die Patina, indem Sie eine Backform mit Alufolie auslegen und rund 60 Gramm Natron und zwei Teelöffel Salz mit kochendem Wasser vermischen und das Silberbesteck etwa 30 Minuten lang in die Form legen. Nach dem Abkühlen gründlich abtrocknen.
Sie bereiten gerne Mahlzeiten für die Woche vor, hassen es aber, wenn Ihre Plastikbehälter nach dem Mittagessen von gestern riechen?
Sie können den Geruch ganz einfach beseitigen, indem Sie die Behälter mit Essig ausspülen und dann mit warmem Seifenwasser auswaschen. Geben Sie nach dem Trocknen eine Prise Salz hinein – das sollte helfen, zukünftige Gerüche zu vermeiden.
Auch wenn Sie glauben, dass Ihr Geschirrspüler bei jeder Benutzung gründlich gereinigt wird, sollten Sie die Tür gelegentlich putzen. Da die Wasserströme ins Innere gerichtet sind, wird die Tür oft übersehen und kann zu einem Nährboden für Bakterien werden.
Wischen Sie sie mindestens einmal pro Woche ab – oder idealerweise nach jedem Gebrauch.
Das Spülbecken mit schmutzigem Geschirr zu füllen und es einweichen zu lassen, mag eine gute Idee sein. Bleibt es aber zu lange stehen, bildet das schmutzige Wasser einen unschönen Fleck im Spülbecken.
Eine Schüssel zum Geschirrspülen ist eine einfache Möglichkeit, dieses Problem zu lösen.
Seife und Wasser reichen nicht aus, um Ihre Knoblauchpresse gründlich zu reinigen. Die Reste lassen sich mit einem Zahnstocher gut entfernen.
Oder Sie wenden die Kartoffelmethode an: Drücken Sie einfach ein kleines Stück Kartoffel durch die Knoblauchpresse, um festsitzenden Knoblauch zu entfernen und Gerüche zu entfernen.
Dieser Schritt mag einfach sein, wird aber oft vergessen. Wenn Sie das nächste Mal Ihre Küche gründlich reinigen, denken Sie daran, die Schranktüren, Griffe und sogar Lichtschalter abzuwischen – all diese Dinge werden regelmäßig benutzt und können ein Nährboden für Bakterien sein.
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Wenn Ihre Gläser durch das harte Wasser im Geschirrspüler trüb geworden sind, gibt es eine einfache Lösung: Sie müssen Ihre Gläser nur gründlich von Hand abwaschen, um zu verhindern, dass die Ablagerungen sich dauerhaft festsetzen.
Lassen Sie Ihre Gläser bis zu einer Stunde in warmem Essig einweichen und schrubben Sie dann die Kalkflecken mit einem Schwamm ab. Trocknen Sie die Gläser schnell ab, damit sie wieder glänzen.
Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Spülschwamm gewechselt? Schwämme und Reinigungstücher können ein Nährboden für Bakterien sein.
Warten Sie nicht, bis sie auseinanderfallen, sondern tauschen Sie sie regelmäßig aus und bewahren Sie sie an einem Ort auf, an dem überschüssige Flüssigkeit abfließen und der Schwamm durchtrocknen kann.
Wenn Ihre Tupperdosen nach dem Nudelauflauf von gestern Abend wieder einmal orange angelaufen sind und kein Seifenwasser mehr hilft, greifen Sie stattdessen zum Natron.
Verteilen Sie eine Paste aus Wasser und Natron auf den Innenseiten und lassen Sie das Ganze etwa eine Stunde lang einwirken. Wenn Sie wiederkommen, sollten die hartnäckigen Flecken verschwunden sein. Alternativ können Sie auch eine Mischung aus Essig und warmen Wasser in die Plastikcontainer einfüllen und über Nacht einwirken lassen.
Selbstreinigende Backöfen klingen praktisch, können aber ernsthafte Probleme verursachen. Neuere Backöfen haben oft versteckte Heizelemente, die zu einem Temperaturanstieg führen, wenn die Reinigungsfunktion aktiviert ist. Dabei besteht die Gefahr, dass sich das Gerät überhitzt und schließlich die Sicherungen beschädigt werden.
Um dies zu vermeiden, empfehlen Experten, diese Einstellung ganz zu ignorieren und den Backofen auf die altmodische Weise zu reinigen.
Um zu verhindern, dass Ihr Geschirrspüler die Gläser mit Kalk überzieht, sollten Sie einmal im Monat einen Kalkentferner verwenden und darauf achten, dass genügend Spülmaschinensalz eingefüllt wurde.
Jeden zweiten Monat sollten Sie das Gerät gründlich durchspülen, indem Sie eine Tasse Essig in eine spülmaschinenfeste Schüssel geben und den Geschirrspüler auf höchster Stufe laufen lassen. Für ein noch frischeres Ergebnis können Sie nach dem Essigspülgang eine Tasse Backpulver auf den Boden der Spülmaschine streuen und einen Schnellspülgang einschalten.
Vom Abwaschen von Geschirr zum Abwischen von Oberflächen – oder schlimmer noch, vom Bad in die Küche. Dieselben Schwämme oder Lappen zu verwenden, kann gefährlich werden. Dadurch werden schädliche Bakterien von Raum zu Raum und von Oberfläche zu Oberfläche übertragen, was bedeutet, dass Sie anfälliger für Krankheiten sein könnten.
Verwenden Sie verschiedene Lappen für unterschiedliche Aufgaben, um dieses Risiko zu verringern.
In den vielen Winkeln und Ritzen rund um die Klingen des Mixers können sich leicht Lebensmittelpartikel festsetzen, was zu Schimmel, Korrosion und Rost führen kann.
Anstatt den Smoothie oder die pürierte Suppe vor dem Waschen eintrocknen zu lassen, spülen Sie den Behälter direkt nach dem Gebrauch gründlich ab und lassen Sie ihn vor der Lagerung vollständig trocknen.
Als Faustregel gilt, dass jegliche Utensilien aus Holz am besten von Hand gewaschen werden. Eine superheiße Reinigung in der Spülmaschine zerstört das Holz – und zwar schnell.
Wenn Holzutensilien Risse oder Sprünge aufweisen, sollten Sie sie beseitigen. Diese Risse sind ein Nährboden für Bakterien. Reinigen Sie die Utensilien nur per Hand und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie diese wieder verstauen.
Jeder stolze Kaffeetrinker weiß, wie ärgerlich eine verschmutzte Tasse sein kann, aber natürlich muss man diese nicht gleich wegwerfen.
Stattdessen bedecken Sie die verschmutzte Stelle mit einer Paste aus Natron oder Backpulver und Wasser, lassen sie etwa zehn Minuten einwirken (bei hartnäckigen Flecken auch länger) und schon bald haben Sie wieder blitzsaubere Tassen. Vergessen Sie nicht, das Geschirr danach gründlich auszuspülen.
Haben Sie es satt, dass Zwiebel- und Knoblauchgeruch auf Ihrem Schneidebrett Dauergast ist?
Dafür gibt es eine einfache Lösung. Um die lästigen Gerüche zu entfernen, bedecken Sie Ihr Brett mit grobkörnigem Salz und reiben Sie es mit einer halben Zitrone ein, bis eine Paste entsteht. Lassen Sie diese trocknen, bürsten Sie alles ab und wischen Sie das Schneidebrett gründlich, bevor Sie es vollständig trocknen lassen.
Vom Auffüllen von Wasserflaschen bis zum Abwaschen des Geschirrs wird die Spüle in der Küche häufig benutzt – aber wann haben Sie sie das letzte Mal ordentlich gereinigt?
Die Spüle mit warmem Wasser auszuspülen, abzuwischen und abzutrocknen ist ein einfacher Schritt, den Sie in Ihre tägliche Routine aufnehmen sollten. Eine Tiefenreinigung mit Natron und warmem Wasser einmal pro Woche trägt dazu bei, Ihre Küchenspüle blitzsauber zu halten.
Wenn Sie Ihre Brotdose oder einen anderen Behälter aus Kunststoff in sehr heißes Wasser tauchen – oder, noch schlimmer, den Behälter im unteren Korb des Geschirrspülers an den heißesten Wasserstrahlen platzieren –, wird der Kunststoff weich und verzieht sich.
Vermeiden Sie dies ganz und halten Sie sich stattdessen an die Handwäsche mit lauwarmem Wasser.
Sie behaupten zwar, spülmaschinenfest zu sein, aber hohe Temperaturen und starke Reinigungschemikalien können die Antihaftbeschichtung Ihrer Pfannen stark abnutzen.
Die Reinigung von Hand mit einem weichen Schwamm ist zwar zeitaufwendiger, erweist sich aber auf lange Sicht als die bessere Methode. Bei hartnäckigen Flecken lassen Sie die Pfanne in warmem Seifenwasser einweichen, bevor Sie sie abwischen.
Wenn Sie Ihren Wasserkocher nicht entkalken, bilden sich Kalkablagerungen. Diese verhindern, dass die Heizelemente die Wärme effektiv leiten. Dadurch braucht Ihr Wasserkocher länger, um das Wasser aufzukochen, und könnte sogar durchbrennen.
Sie können Kalkentferner in Supermärkten kaufen, oder die altmodische Methode ausprobieren: Füllen Sie Ihren Wasserkocher zur Hälfte mit Wasser und schalten Sie ihn ein. Bevor das Wasser vollständig kocht, schalten Sie das Gerät aus und fügen Sie so viel Essig oder Zitrone hinzu, dass er zu drei Vierteln voll ist. Lassen Sie ihn dann eine Stunde oder über Nacht stehen und spülen Sie ihn am nächsten Morgen mit frischem Wasser aus, um alle Essigreste zu entfernen.
Pfannen aus Gusseisen sind zwar sehr hitzebeständig, die Reinigung ist jedoch etwas mühsam. In Wasser einweichen, in die Spülmaschine stellen oder mit einem Drahtschwamm schrubben sind alles Tabus, denn dadurch wird die schützende Oberfläche der Pfanne zerstört.
Die Lösung? Waschen Sie sie stattdessen von Hand mit milder Seife und warmem Wasser. Vergessen Sie nicht, Ihre gusseiserne Pfanne regelmäßig einzubrennen, um die Schutzschicht zu verstärken (dafür wird die Pfanne mit Öl eingerieben und dann im Ofen erhitzt, sodass das Fett eine Antihaftschicht bildet).
Eine der effektivsten Methoden, um den Überblick in der Küche zu behalten, besteht darin, nebenbei aufzuräumen.
Die Nudeln kochen oder der Eintopf blubbert gerade vor sich hin? Nutzen Sie die Zeit, um Oberflächen abzuwischen, Unordnung wegzuräumen oder die Spülmaschine zu beladen.
Wenn Fett oder Speisereste auf antihaftbeschichteten Pfannen zurückbleiben, kann das zu Schäden führen. Eine Ansammlung von Fett kann zu Verkohlung der Oberfläche führen, wodurch sie sich schneller abnutzt.
Entfernen Sie Essensreste und wischen Sie überschüssiges Fett mit Küchenpapier ab, bevor Sie die Pfanne abspülen. So wird nicht nur das Fett wirksam entfernt, sondern auch eine Ölverstopfung in den Rohrleitungen vermieden.
Egal wie schmutzig oder fleckig Ihr Holzschneidebrett wird, weichen Sie es niemals ein oder stellen Sie es in die Spülmaschine. Als poröses Material saugt Holz jede Flüssigkeit auf, und diese innere Feuchtigkeit könnte dazu führen, dass es sich verzieht, Risse bekommt oder sogar anfängt zu faulen.
Waschen Sie das Brett stattdessen mit einem Schwamm und lassen Sie es gründlich trocknen, bevor Sie es verstauen.
Es mag wie eine verlockende Lösung für hartnäckige Flecken klingen, aber antihaftbeschichtete Pfannen mit einem Scheuerschwämmen aus Metall zu putzen, ist keine gute Idee. Diese Art von Schwamm nutzt die Beschichtung ab, sodass die Pfanne auf lange Sicht weniger effektiv ist.
Wechseln Sie zu einem nicht kratzenden Scheuerschwamm, um zu vermeiden, dass Sie Ihre Pfanne ersetzen müssen.
Wenn Sie Ihren Geschirrspüler überladen, wird die Wasserzirkulation behindert und manch ein Geschirrstück gar nicht sauber.
Sortieren Sie Ihr Geschirr ordentlich ein und lassen Sie zwischen den einzelnen Gegenständen genug Platz, damit die Wasserstrahlen auf das Geschirr treffen können. So ersparen Sie sich Zeit und Mühe, denn am Ende des Programms sollte nichts mehr per Hand gespült werden müssen.
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