Essen in mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants ist nur was für Reiche? Stimmt nicht. Auch Foodies mit kleinem Budget können sich weltweit gehobene Küche leisten – sogar schon ab knapp über vier Euro. Denn Sterne-Restaurants müssen nicht elitär und teuer sein, was unser Ranking der günstigsten Gourmet-Tempel weltweit beweist.
Entdecken Sie hier unsere Rangliste der 32 erschwinglichsten Sterne-Restaurants der Welt – welches ist aus Deutschland dabei?
Hinweis: Unser Ranking basiert auf dem Durchschnittspreis für ein Menü oder eine Mahlzeit pro Person ohne Getränke (Stand: Juli 2025). Die umgerechneten Euro-Beträge wurden gerundet. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Adaptiert von Barbara Geier
In dem brasilianischen Ein-Sterne-Restaurant Picchi wird italienisch gekocht und das so richtig schön klassisch. Die Küche ist gehoben, die Preise glücklicherweise sehr vernünftig:
Das viergängige Pasta-Degustationsmenü bekommt man ab 487 Brasilianischen Real (76 Euro) pro Person, dazu kommen 45 Brasilianische Real (sieben Euro) für das Gedeck. Serviert werden beispielsweise toskanische Pasta mit hausgemachter Wurst und Linsensauce oder Spaghetti mit Venusmuscheln, Pancetta und frischem Seeigelfleisch.
Gourmet, aber bitte kein Fleisch? Das ZOE ist das einzige vegetarische Sterne-Restaurant in der Schweizer Hauptstadt Bern. Tagsüber bietet das schnelle Business-Lunch die perfekte Option, zum reduzierten Preis in die raffinierte fleischfreie Küche einzutauchen.
Zwei Gänge gibt es für 44 Schweizer Franken (47 Euro), drei für 58 Schweizer Franken (62 Euro) und vier kosten 72 Schweizer Franken (77 Euro). Am besten schauen Sie vorher auf der Website, welche aktuellen Gerichte gerade auf der wechselnden Karte stehen!
Kitchen W8 trägt seinen Michelin-Stern seit 2011 und versteckt sich in einer Seitenstraße der beliebten Shoppingmeile Kensington High Street westlich des Hyde Parks.
Der Kochstil: moderne englische Küche mit französischem Flair, die von saisonalen Produkten geprägt ist. Das Drei-Gänge-Menü kostet 49,50 Pfund (57 Euro). Daneben gibt es à-la-carte-Optionen und ein umfangreicheres Degustationsmenü.
Tagsüber Gasthaus-Vibes, abends Gourmet-Restaurant – Geschwister Rauch in einem kleinen Ort rund 40 Kilometer südöstlich von Graz ist ein Muss für Feinschmecker, die in Österreich unterwegs sind.
Vor allem der erschwingliche Mittagstisch begeistert die Gäste mit seiner entspannten Kulinarik. Auf der Karte stehen regionale Besonderheiten und von der Kindheit des Küchenchefs inspirierte Gerichte. Für 55 Euro gibt es ein Drei-Gänge-Menü mit Suppe vorab, Lamm als Hauptspeise und Tiramisu zum Dessert. In der stilvoll renovierten Villa Rosa kann übernachtet werden.
Auch in dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten belgischen Restaurant Attablez-vous kostet ein Drei-Gänge-Menü zum Mittag unter der Woche 55 Euro – ideal, um die moderne und kreative französische Küche des Hauses kennenzulernen.
Wer etwas tiefer in die Tasche greifen kann oder mag, sollte sich eine Auswahl des Käses nicht entgehen lassen, die prominent im Restaurant in einer „Käsehöhle“ Appetit macht.
Das Tuome (ausgesprochen „Taumie“) hat nur abends geöffnet und der Besuch lohnt sich, denn Sterneküche gibt es im teuren New York kaum geldbeutelschonender.
Die kulinarischen Kreationen mischen moderne amerikanische Küche mit asiatischen Einflüssen. Das günstigste Hauptgericht – knuspriges Huhn mit Reis-Porridge – kostet 38 US-Dollar (32 Euro) und die billigste Vorspeise ist ein Ei-Gericht für 15 US-Dollar (13 Euro).
Das Auge isst mit: Dieses ungarische Restaurant ist für seine sorgfältig angerichteten Speisen bekannt, bei denen sich Farben und Konsistenzen perfekt ergänzen – und das mit einem Michelin-Stern prämierte Geschmackserlebnis passt auch.
Drei Gänge bekommt man hier à-la-carte ab 19.250 Forint (48 Euro). Dafür kann man sich Butternuss-Kürbissuppe mit Camembert und ein Dinkelrisotto mit Pilzen und Holunder schmecken lassen.
Unweit von Ulm wird im Gasthof zum Bad schon seit vielen Jahren sehr gut gekocht. Im Fine-Dining-Bereich Hochzwei wird Regionales mit internationalen Aromen angereichert, was Gourmets mit kleinerem Budget für 48 Euro testen können.
Zu diesem Preis wird von Donnerstag bis Samstag ein dreigängiges Mittagsmenü serviert, mit Gerichten wie einer weißen Tomatenschaumsuppe, Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat und einem roten Beerensorbet.
Dieses belgische Restaurant ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein Michelin-Stern auch in sehr entspannter Umgebung daher kommen kann. Das Ambiente ist modern und authentisch, im Mittelpunkt steht eine offene Küche, gekocht wird im kreativen Bistrostil.
Das Drei-Gänge-Mittagsmenü für 48 Euro orientiert sich an den Produkten, die an dem Tag erhältlich waren. Überraschen Sie Ihren Gaumen einfach!
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Von außen könnte es eine moderne Villa oder Kunstgalerie sein, drinnen wird seit 2020 auf Michelin-Stern-Niveau gekocht: Gourmets finden das stylische Restaurant Noble Kitchen rund 100 Kilometer südlich von Amsterdam in dem Dorf Cromvoirt, wo mit Blick auf den Golfplatz eine international angehauchte Fusion-Küche mit holländischen, spanischen und japanischen Köstlichkeiten und Aromen geboten wird.
Für 46 Euro gibt es ein täglich wechselndes Zwei-Gänge-Mittagsmenü, bei dem Gäste eine Vorspeise und ein Hauptgericht oder ein Hauptgericht und ein Dessert kombinieren können.
Ein uralter Pub wie aus dem Bilderbuch, in dem auf hohem Niveau mit Fokus auf regionalen Zutaten gekocht wird: Im reetgedeckten The Masons Arms am Rande des Exmoor-Nationalparks im Südwesten von Großbritannien serviert das Team Gerichte, die gleichermaßen bodenständig wie raffiniert sind – und die dem Michelin-Guide bereits seit 2005 einen Stern wert sind.
Das Drei-Gänge-Menü, das zum Mittagessen zwischen 12 und 14 Uhr angeboten wird, ist für 39,50 Pfund (46 Euro) zu haben. Je nach Saison und Produktangebot gibt es Speisen wie Entenleberparfait mit Rhabarberchutney oder Kabeljaufilet mit Muscheln, zerdrückten Kartoffeln und Chorizo.
Neben seinem konventionellen Michelin-Stern hat das Los Félix auch einen „Grünen Stern“, der seit 2020 vom Guide Michelin an Restaurants vergeben wird, die sich durch ihre verantwortungsvolle und ressourcenschonende Gastronomie auszeichnen.
In dem amerikanischen Restaurant dreht sich alles um traditionelle mexikanische Küche. Alles ist hausgemacht, einschließlich der täglich zubereiteten Tortillas. Mit der jeweils günstigsten Vor- und Hauptspeise – gegrillte Maiskolben mit einer Chipotle-Emulsion und gegrillter Fisch des Tages mit Miso-Mais und Kohlrabi – landen Sie bei einem feinen mexikanischen Menü für nur 52 US-Dollar (44 Euro).
Auch Platz 20 hat einen zusätzlichen „Grünen Stern“ für seinen Nachhaltigkeits-Fokus: Der Küchenchef dieses Restaurants im französischen Baskenland bezieht seine Zutaten entweder aus dem hauseigenen Gemüsegarten oder aus der Region. Biologische und biodynamische Produkte stehen dabei im Vordergrund.
Kulinarisch gehen die Gäste im Choko Ona, was auf Baskisch „gute Ecke“ bedeutet, auf eine Reise durch die vielfältigen Landschaften der Region. Das täglich außer samstags und an Feiertagen servierte Drei-Gänge-Menü kostet 45 Euro.
Das exquisite Restaurant Phénix gehört zum Puli Hotel and Spa in Shanghai. Die Küche ist französisch inspiriert und auf der Karte finden sich Gerichte wie Wagyu-Rindfleisch oder Huhn mit Sauce suprême.
Mit dem Mittagsmenü genießen Gäste drei Gänge der feinen Kochkunst für nur 368 Chinesische Yuan (44 Euro). Und für ungefähr das Fünffache gäbe es für das ultimative Gourmeterlebnis auch ein Zwölf-Gänge-Dinner …
Moderne französische Spitzengastronomie in einem urigen Anwesen aus dem 17. Jahrhundert – das finden Gäste in der Hostellerie la Montagne in einem kleinen Ort im Nordosten des Landes.
Für 44 Euro ist das Mittagsmenü mit drei Gängen wie weißer Spargel mit Zitrone und frischen Erbsen oder Forelle-Konfit mit wilder Brunnenkresse ein echtes Gourmet-Schnäppchen.
Im Gebäude des Le Pilori wird schon seit 1917 gegessen und getrunken. Fast ein Jahrhundert später erhielt das belgische Restaurant 2015 unter der Ägide von Michel Van Cauwelaert einen Michelin-Stern.
Der Küchenchef lässt sich von der japanischen Kochkunst inspirieren. Sein Flair für Experimentelles fließt in das Tagesmenü (drei Gänge), das an Wochentagen mittags 44 Euro und abends, an Wochenenden und Feiertagen 48 Euro kostet. Wer Gerichte mit Kalbfleisch, Languste und Ente mag, ist im Le Pilorii richtig, denn diese finden sich häufig auf der Karte.
Gutes Essen in entspannter und geselliger Umgebung genießen: Das Tail Up Goat ist eine Hommage an die Amerikanischen Jungferninseln, wo ein Mitglied des Besitzertrios aufgewachsen ist.
Für rund 49 US-Dollar (42 Euro plus Trinkgeld) können sich Gäste mittags drei Gänge aus kleinen und größeren Speisen und einem Dessert zu einem Michelin-Stern-prämierten Menü zusammenstellen.
Gehobene Küche in uriger Umgebung – das gelingt besonders gut in britischen Pubs, die sich in gastronomische Highlights verwandelt haben. Wie dem Bridge Arms in einem idyllischen Dorf südlich von Canterbury, das 2022 seinen Michelin-Stern erhielt.
Ein Drei-Gänge-Menü mit von den Jahreszeiten beeinflussten Gerichten kostet von Mittwoch- bis Freitagmittag sowie am Mittwoch- und Donnerstagabend 35 Pfund (41 Euro). Erwarten Sie Gerichte wie Räucherforelle aus den besonders klaren englischen Kalkbächen, Schweinebacke mit Zwiebeln und Spitzkohl und ein verlockendes Dessert, das dunkle Schokolade mit Mandel- und Himbeersorbet kombiniert.
Die Lage des spanischen Restaurants Silabario in der Hafenstadt Vigo nördlich der portugiesischen Grenze zwischen Land, Meer und Fluss spiegelt sich in seinen Gerichten wider. Es gibt Neunaugen (fischähnliche Wirbeltiere, die wie Aal zubereitet werden), galizisches Rindfleisch, Jakobsmuscheln und Wild.
Das Berbés-Menü des Restaurants wird für 40 Euro montags bis freitags zum Mittag und montags bis donnerstags als Abendessen angeboten. Die Speisen richten sich nach dem aktuellen Angebot auf dem lokalen Markt – und mit Appetithappen, Vor- und Hauptspeise, einem Dessert sowie Brotbeilage stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall.
Das nach seinem Chefkoch benannte Restaurant Philippe Meyers bietet in der belgischen Stadt Braine-l'Alleud südlich von Brüssel eine feine Küche, die vom Guide Michelin als „siebter Himmel für Feinschmecker“ beschrieben wird.
Das Mittagsmenü für 40 Euro eignet sich perfekt, um die ständig wechselnde Auswahl an Appetithappen, Vorspeisen und Hauptgerichten zu testen – und günstig in dieses Foodie-Paradies einzutauchen.
Mit Platz zwölf im Ranking der günstigen Sterne-Restaurants landen wir im Süden Frankreichs, genauer: in dem Ort Saint-German im Département Ardèche. Dort laden der Küchenchef Richard Rocle und seine Frau Angèle Gourmets ein, in ihrer Auberge de Montfleury kreative saisonale Gerichte zu genießen, die auf dem Teller die Geschichte der Region erzählen.
Einheimisches Wild, frischer Fisch und knackiges Gemüse sind Dauerbrenner auf der Speisekarte. Das dreigängige Business-Lunch (montags, donnerstags und freitags) kostet nur 38 Euro.
Panasiatisch – also die Fusion verschiedener asiatischer Kochtraditionen – ist die Devise im Mee. Feinschmecker finden das Restaurant im opulenten Hotel Belmond Copacabana Palace in Rio de Janeiro, wo es mit dem Ristorante Hotel Cipriani gleich noch einen zweiten Gourmettempel mit Michelin-Stern gibt.
Die jeweils günstigste Vor- und Hauptspeise in Kombination mit dem günstigsten Dessert kosten im Mee 225 Brasilianische Real (35 Euro). Dafür kann man in schicker Umgebung Edamame-Bohnen, Gemüse-Pad Thai und Eis oder Sorbet genießen. Wenn es das Budget zulässt, lohnen sich ein paar Häppchen an der eindrucksvollen Sushi-Bar.
In Perpignan, wo die Pyrenäen auf das Meer treffen, lassen sich die im La Galinette servierten Speisen vom Rhythmus der Natur bestimmen. Chefkoch Christophe Comes bedient sich dabei in seinem Obst- und Gemüsegarten und eigenen Olivenhainen, um ein täglich frisches Menü voller Gemüse, Kräuter und Obst zusammenzustellen.
Von Mittwoch bis Freitag ist dieses kulinarische Hoch auf die Natur in Form eines Drei-Gänge-Mittagsmenüs für nur 35 Euro zu haben.
Zu einem schicken Fünf-Sterne-Hotel wie dem COMO Metropolitan Bangkok gehört natürlich auch ein Sterne-Restaurant und das Nahm erfüllt diese Aufgabe perfekt. Traditionell thailändische Gerichte bekommen eine moderne Note und behalten doch die charakteristischen Geschmacksprofile von süß, sauer, salzig, scharf und pikant bei.
Das Menü des Restaurants lohnt sich, günstiger wird es aber, wenn man sich ein paar Gerichte von der Karte pickt. Eine Suppe wie Tom Yum mit Garnelen und Pilzen und die preisgünstigste Hauptspeise – ein gebratenes Hühnerpfannengericht – belasten den Geldbeutel nur mit 1.270 Baht (33 Euro).
Rote Seidentapete, cremefarbene Vorhänge: Beim Vintage 1997 zeigt sich der Jahrgang – bzw. das Öffnungsjahr – durchaus auch an der Einrichtung, die an eine Zeit erinnert, als Gourmet-Restaurants traditionell einen bestimmten eleganten Look hatten.
Die Küche zelebriert das gastronomische Erbe der norditalienischen Stadt Turin mit aus Top-Zutaten zubereiteten traditionellen Gerichten. Zum Mittagessen stehen dreigängige Menüs für 30 Euro zur Auswahl, bei denen Fleisch- oder Fischgerichte im Mittelpunkte stehen. Eine vegetarische Variante gibt es auch. Gäste genießen Klassiker wie Vitello tonnato oder Linguine mit einem Gemüseragout.
In dieser ehemaligen Mühle im Südwesten Frankreichs steht nachhaltige Gastronomie im Mittelpunkt und es wird auf hochwertige Zutaten von Produzenten aus der Region gesetzt. So entstehen saisonale Kreationen, in denen sich die Aromen der idyllischen Landschaft mit modernen Kochtechniken verbinden.
Das von Mittwoch bis Freitag servierte und täglich wechselnde Drei-Gänge-Mittagsmenü kostet nur fabelhafte 29,50 Euro – und der niedrige Preis tut der Qualität keinen Abbruch.
Im State Bird Provisions gibt es moderne amerikanische Gerichte zum Teilen, für die Gäste nicht selten um den Block Schlange stehen. Unser Preis von 33 US-Dollar (28 Euro) pro Person für drei Speisen basiert auf den jeweils günstigsten Optionen in den Kategorien „Provisions“ (kleinere Gerichte), „Commendables“ (größere Gerichte) und „Desserts“.
Das ergibt eine Kombination aus Austern, Huhn und einer Erdnussmilch – aber da das Restaurant-Konzept das gemeinsame Essen vorsieht, kann man sich gemeinsam sicher noch ein paar weitere Gerichte rauspicken, ohne dass der Geldbeutel gleich explodiert.
In dem familiengeführten und französisch inspirierten Bistro Bell's im kalifornischen Los Alamos finden Gäste eine entspannte Atmosphäre und viele individuelle Einrichtungsdetails. Die offene Küche, in der saisonale Zutaten verarbeitet werden, ermöglicht einen Blick hinter die kulinarischen Kulissen.
Die Speisekarte wechselt täglich, etwas Besonderes erwarten kann man immer. Beispielhaft bekommt man für 32 US-Dollar (27 Euro) die jeweils günstigsten Vorspeise-, Hauptspeise- und Dessert-Optionen, was ein Gurken-Gazpacho, ein Eiersalat-Sandwich und eine Créme Caramel sein kann.
The Coach in dem kleinen Ort Marlow an der Themse westlich von London ist ein weiterer Pub auf unserer Liste, in dem Sterne-Küche erschwinglich serviert wird. Hinter dem Restaurant steht Tom Kerridge, der in Großbritannien zur Riege der Starköche gehört.
Das Mittagsmenü gibt es bereits ab 15 Pfund (17 Euro) für zwei Gänge oder 22,50 Pfund (26 Euro) für drei. Die Karte wechselt wöchentlich. Je nach Saison werden Pub-Klassiker wie eine Blumenkohl-Käse-Suppe oder ein sommerlicher Tomatensalat als Vorspeise, eine Ofenkartoffel mit Bohnen und Pfefferkornbutter oder gebratenes Buttermilch-Huhn zum Hauptgang und Pfirsich mit Sahne und Mandelstreuseln oder Erdbeeren mit einer Meringue zum Abschluss geboten.
Thailand ist nicht nur die Heimat von fabelhaftem Streetfood, es gibt auch eine ganze Reihe preisgünstiger Feinschmeckerrestaurants wie das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Saneh Jaan in Bangkok.
Sein dreigängiges Mittagsmenü ist eines der billigsten auf unserer Liste, denn für nur 950 Baht (25 Euro) bekommen Gäste eine Vorspeise, ein Hauptgericht, das mit der Tagessuppe serviert wird, und ein Dessert. Zur Auswahl stehen beispielsweise gegrillte Garnelen mit weißem Kurkuma-Salat, Seebarsch-Satay mit süß-saurer Gurkenvinaigrette und Taro, eine gerne für Desserts verwendete Knollenfrucht, mit Kokos-Eis.
Auch wenn das Hill Street Tai Hwa Pork Noodle in Singapur eher ein Straßenimbiss als ein ein Restaurant ist – es hat einen Michelin-Stern und ein paar Sitzplätze gibt es auch. Von daher: Wir finden, die Kriterien für unsere Liste der günstigsten Gourmetrestaurants sind erfüllt.
Vor allem, wenn das Essen so gut ist, dass Menschen hier regelmäßig Schlange stehen. Das lohnt sich aber, denn eine Schüssel mit Bak Chor Mee, einem schmackhaften Nudelgericht mit Hackfleisch, kostet je nach Größe nur zwischen sechs Singapur-Dollar (vier Euro) und zehn Singapur-Dollar (sieben Euro). Ein Schälchen Seetang-Suppe gibt es noch dazu.
Die Taquería El Califa de León machte 2024 Schlagzeilen, als sie als erster Taco-Imbiss mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Chefkoch Arturo Rivera Martínez arbeitet bereits seit über 20 Jahren dort, die Taqueria selbst ist noch älter und heißt Gäste schon seit 1968 willkommen.
Ein einfacher Taco aus einer mit qualitativ hochwertigem Fleisch gefüllten Tortilla mit grüner oder roter Soße kostet nur fünf US-Dollar (vier Euro). Auf nach Mexiko!
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