Gutes Essen muss nicht kompliziert oder zeitaufwendig sein. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie Zeit und Geld in der Küche sparen und stressfrei kochen. Hier lesen Sie, wie Sie zum Beispiel Pizzareste aufpeppen, überreifes Obst aufbrauchen und Omeletts am einfachsten zubereiten. Mit den folgenden Food-Hacks wird Kochen zu einer Kleinigkeit und das Essen schmeckt garantiert besser ...
Adaptiert von Sandra Schröpfer
Frisch gepresster Orangensaft ist nicht nur zum Trinken da. Hähnchen und Zitrusfrüchte passen hervorragend zusammen, etwa in Form einer Marinade mit Ingwer, Honig, Frühlingszwiebeln und einem Hauch Chili. Gut sind zum Beispiel auch glasierte Hühnchenspieße mit Süßkartoffeln oder Hoisin-Hühnchen mit Salat.
Wer bei der Zubereitung von Kartoffelpüree keine Lust auf das Stampfen hat, kann alternativ auch einen elektrischen Handmixer benutzen. Das Gerät erleichtert die Arbeit nicht nur, sondern macht das Püree auch besonders cremig und klumpenfrei.
Ein hartes Stück Butter lässt sich gerieben einfach auf Toast oder Brot streichen, ohne es zu zerbröseln. Denn beim Reiben wird die Butter weicher. Der Trick wird sogar von Konditoren bei der Herstellung von Croissants verwendet.
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Nährhefe ist eine großartige Möglichkeit, milchfreien Gerichten eine käsige Geschmacksnote zu geben – die Flocken gehören unbedingt in einen veganen Vorratsschrank. Machen Sie zum Beispiel einen veganen Nudelauflauf ganz ohne Käse mit der nährstoffreichen Zutat.
Nudeln sind eine der vielseitigsten Zutaten, die es gibt – doch hinter der richtigen Kombination mit Soße steckt eine eigene Wissenschaft. Zum Beispiel sollten Conchiglie (im Bild), auch Muschelnudeln genannt, mit einer sähmig-stückigen Soße serviert werden, die sich in der Muschel sammeln kann und an der geriffelten Oberfläche haften bleibt.
Egal ob Sie zu viel Pesto gekocht haben oder noch ein kleiner Klacks Soße im Glas übrig ist, werfen Sie die Reste nicht weg. Füllen Sie sie in eine Eiswürfelschale und ab ins Tiefkühlfach. So haben Sie immer etwas zur Hand. Außerdem halten die Reste länger, als wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Werfen Sie keine Kekse weg, die nur von unten oder am Rand angebrannt sind. Wenn Sie die schwarze Kruste mit einer Reibe vorsichtig abschaben, sind die Kekse noch immer essbar. Werden Sie dadurch etwas unförmig, tauchen Sie sie in geschmolzene Schokolade und lassen Sie sie abkühlen – was für eine Leckerei.
Vergessen Sie klebrige Finger und ungleichmäßig große Hackbällchen: Portionieren Sie die Fleischmasse mit einem Eislöffel und Sie erhalten die perfekte Form. Wie wäre es zum Beispiel mit Frikadellen aus Schweinefleisch und Chorizo, um den Trick auszuprobieren?
Säfte und Smoothies am Frühstückstisch sind ein vitaminreicher Start in den Tag, aber die Zubereitung kann zeitaufwändig sein. Wann immer Sie etwas Zeit haben, hacken und schneiden Sie Obst und Gemüse in einzelne Lebensmittelbeutel, die Sie im Gefrier- oder Kühlschrank aufbewahren können. Nehmen Sie die Beutel je nach Bedarf heraus und geben Sie zum Beispiel etwas Joghurt, Wasser oder Kokosmilch mit dem Obst in den Mixer.
Mangos zu schneiden ist tückisch, allerdings gibt es eine schnelle Möglichkeit, das Fruchtfleisch vom Kern zu lösen, ohne etwas zu verschwenden. Teilen Sie die Mango in zwei Hälften (an einer Seite des Steins vorbei), schneiden Sie ein Gittermuster in jede Hälfte und drücken Sie das Fruchtfleisch von der Haut nach oben. Schon haben Sie kleine Mangowürfel wie abgebildet, die an einen Igel erinnern – einfach abschneiden und genießen.
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Ein Bananenständer verhindert, dass die Früchte Druckstellen bekommen und schnell schlecht werden. Kann Luft unter den Bananen zirkulieren, verlangsamt das den Reifeprozess. Bewahren Sie auch anderes Obst nicht zu nahe neben Bananen auf, da deren Reifegase andere Früchte verderben können.
Wenn Sie braune bis schwarze Bananen haben, werfen Sie sie nicht weg. Überreife Bananen eignen sich wunderbar zum Backen, da sie süßer sind und sich leicht pürieren lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit Bananenbrot mit Schokostreuseln und einem Schuss Kaffee? Der Kuchen ist eine gute Möglichkeit, um Zutaten aufzubrauchen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Sirup am Löffel kleben bleibt. Tauchen Sie den Löffel zuerst in heißes Wasser und dann in den Sirup. Oder wischen Sie den Löffel alternativ mit etwas geschmacklosem Öl ab, bevor Sie damit ins Glas gehen.
Braucht ein Gericht eine leicht süßliche Note, ist Ketchup manchmal eine gute Alternative zu Zucker. Ketchup ist ein wesentlicher Bestandteil sowohl in Barbecue- als auch in Cocktailsoße und macht sich ebenfalls gut als Glasur – Chicken Wings im Southern-Style würden ohne die Tomatenwürze einfach nicht schmecken.
Investieren Sie in Aufbewahrungsbehälter aus Glas, die auch für den Ofen geeignet sind. Sie können darin nicht nur kochen, sondern in der gleichen Schüssel auch Reste aufbewahren, ohne dass mehr Abwasch anfällt. Das Beste ist, dass viele Behälter (wie das abgebildete Set von Joseph Joseph) stoßfest sind und ein elegantes, platzsparendes Design haben.
Wenn Sie Ihr Steak gerne mit geschmolzener Knoblauch-, Kräuter- oder Chilibutter essen, überlassen Sie nichts dem Zufall. Bereiten Sie im Vorfeld genug Butter vor und frieren Sie sie in einem Eiswürfelbehälter ein – die Würfel aufzutauen dauert nur etwa eine Stunde (nicht in der Mikrowelle, da die Butter dadurch ungleichmäßig erhitzt wird).
Pfannkuchenteig in die Pfanne zu geben kann eine ziemliche Schweinerei sein. Soßenflaschen wie die von der Imbissbude erleichtern die Angelegenheit. Füllen Sie den Teig hinein und drücken Sie ihn direkt aus der Flasche in die Pfanne. So lassen sich auch leicht ausgefallene Formen kreieren, zum Beispiel Tiere oder Zahlen.
Gekocht und gerieben verfeinern rote Beete wunderbar einen Schokoladenkuchen oder Brownies. Das Gemüse verleiht dem Gebäck mehr Geschmack und macht es saftiger.
Lust auf einen Kaffee wie von einem Barista? Für den perfekten Schaum ein sauberes Marmeladenglas zur Hälfte mit Milch füllen, den Deckel draufschrauben und schütteln. Hat sich etwas Schaum gebildet, den Deckel abnehmen und die Milch in der Mikrowelle 30 Sekunden lang auf höchster Stufe erwärmen. Der Schaum sollte dadurch doppelt so hoch geworden sein – das perfekte Topping für einen Capuccino.
Omeletts lassen sich auch in einer Cupcake-Form zubereiten, wodurch sie sogar die richtige Größe für die Lunchbox bekommen. Brauchen Sie zum Beispiel Kräuterreste oder einzelne Schinkenscheiben auf und füllen Sie sie in die gefettete Form. Paprika, Zwiebeln oder Champignons kleinschneiden, dann leicht anbraten und mit einem Löffel dazugeben. Eier mit ein wenig Milch vermischen und über die Zutaten in die Form füllen. Nach 20 Minuten im vorgeheizten Backofen sind die Omeletts goldbraun und durchgegart.
Die meisten Kaffeebohnen entfalten ihr Aroma am besten, wenn sie mit heißem aber nicht kochendem Wasser aufgebrüht werden (obwohl manche Experten der Meinung sind, dass kochendes und leicht abgekühltes Wasser am besten bei hartem Wasser ist). Kochendes Wasser verbrennt den Kaffee, was man schmeckt. Probieren Sie es aus, Sie werden den Unterschied merken.
Bei Tassenkuchen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt – die Leckerei lässt sich einfach in der Mikrowelle zubereiten. Machen Sie zum Beispiel einen Schokokuchen oder experimentieren Sie mit anderen Zutaten. Was besonders praktisch ist? Sie müssen nicht viel abwaschen und der Kuchen ist in wenigen Minuten fertig.
Ein Schongarer ist nicht nur etwas für herzhafte Gerichte. Machen Sie damit auch arme Ritter, indem Sie ein Weißbrot oder Toast in Dreiecke schneiden und in den Schongarer geben. Zwei Eier mit zwei Eiweiß und etwas Honig, Zimt und Milch verquirlen und damit das Brot befeuchten, dann eine weitere Lage Brot mit Eimasse darauf geben. Etwa zwei Stunden lang auf hoher Stufe oder etwa vier Stunden lang auf niedriger Stufe garen.
Wenn Sauce Hollandaise gerinnt, gibt es noch einen Weg, sie zu retten. Frisches Eigelb in einer separaten Schüssel mit einem Stück Butter und einem Schuss warmem Wasser verquirlen. Dann die Sauce Hollandaise nach und nach dazu geben, bis die richtige Konsistenz entsteht. Oder aber Sie schummeln gleich und machen eine Soße, bei der nichts schief gehen kann.
Um sicherzugehen, dass Eier auch wirklich frisch sind, eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und die Eier darin schwimmen lassen. Sinkt das Ei waagerecht zu Boden, ist es frisch. Sinkt es aufrecht zu Boden, ist es nicht mehr ganz so frisch, wie es sein sollte. Treibt es an der Oberfläche, hat es bereits Fäulnisgase freigesetzt und sollte nicht mehr verzehrt werden.
Burritos sind eine leckere Mahlzeit, nur die Zubereitung erscheint manchmal etwas aufwendig. Wenn Sie einmal etwas mehr Zeit haben, machen Sie einfach ein paar mehr von den gefüllten Tortilla-Wraps und frieren Sie sie ein. Bei Lust auf einen Burrito, einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen. Wenn Sie von der Arbeit kommen, in der Mikrowelle aufwärmen und heiß genießen.
Geben Sie Ihrem Nudelauflauf mit Käsesoße den Extrakick, indem Sie ihn mit ein wenig pikantem Senf verfeinern. Dadurch kommt der Käsegeschmack besonders gut zur Geltung, ohne dass der Auflauf zu intensiv nach Senf schmeckt.
Wird der Kuchen mal nicht so wie erhofft, machen Sie sich keine Gedanken – das passiert selbst den Profis mal. Machen Sie daraus einfach etwas anderes. Mit zerbröseltem Kuchen etwa lässt sich eine Quarkspeise aufpeppen (im Bild) oder aber Sie zerkleinern den gebackenen Teig in einer Küchenmaschine und machen Cake-Pops daraus.
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